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3.1. Die Wiedergutmachung Christi durch sein Blut
3.1.1. Die Wiedergutmachung des Ungehorsams
Dem abgefallenen Menschen kann nur durch das Blut Christi vergeben werden. Er kann dadurch frei vom Fluch sein. Das erste Blut, welches Christus fur uns vergoss, war in Gethsemane. Im Lukasevangelium 22,44 steht geschrieben, dass sein Schwei©¬ wie Blutstropfen auf die Erde fiel. Weil er keine Sunde hatte, ware es fur ihn eigentlich unmoglich gewesen, die unbeschreiblich widerlichen Sunden von Adam bis zum jungsten Tag auf sich zu nehmen. Deshalb fiel er auf sein Angesicht und betete und sprach in Gethsemane: Mein Vater, wenn es moglich ist, so gehe dieser Kelch an mir voruber. (Mt 26,39) Jesus rang weiter mit dem Tod und betete, bis sein Schwei©¬ wie Blutstropfen auf die Erde fiel. Er sprach dennoch, dass nicht sein Wille geschehe, sondern der Wille Gottes. Das Blut in Gethsemane war das Blut des Gehorsams gegenuber Gott und das Blut der Suhne unseres Ungehorsams. Deshalb liegt unendliche Kraft Jesu in diesem Blut. Wir konnen unseren Willen Gottes Willen unterordnen, so wie Jesus dies getan hat. Den Ungehorsam in unserem Herzen seit Adam konnen wir nur durch das Blut Jesu zu Gehorsam bringen.
3.1.2. Die Wiedergutmachung der Krankheiten
Zum zweiten Mal vergoss Jesus sein Blut im Hof des Pilatus. Nach dem Todesurteil von Pilatus fuhrten ihn die Soldaten von Rom ab und peitschten ihn. Wenn die Lederpeitschen auf Jesus fielen, bohrten die eisernen Haken sein Fleisch durch. Auf seiner Brust und seinem Rucken entstanden Striemen, durch welche Blut floss. Hier trug er unsere Krankheiten. In der Schrift steht, dass wir durch seine Wunden geheilt sind. (Jes 53, 5) Jesus vergoss sein Blut, um unseren Korper zu heilen, der durch Krankheiten schwach geworden ist. Jesus selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten. (Ma 8,17)
3.1.3. Die Wiedergutmachung des Fluches
Auf dem Hof von Pilatus wurde eine Krone aus Dornen auf das Haupt Christi aufgesetzt. Als die Dornen ihn stachen, fing er an zu bluten. Als Adam und Eva sundigten, befahl Gott der Erde, Dornen und Disteln zu tragen. Dornen und Disteln sind das Symbol des Fluches. Dieser Fluch wurde Jesu auferlegt. Damit erloste uns Jesus nicht nur von dem Fluch Gottes, sondern schenkte uns den Segen des Wohlergehens in allen Stucken. (Gal 13,14) Nur wenn wir dieser Wahrheit glauben und sie annehmen, werden wir vom Fluch erlost.
3.1.4. Die Wiedergutmachung der Erbsunde und der Sunde
Als Letztes wurde Jesus am Kreuz aufgehangt und vergoss bis zum letzten Tropfen seines Blutes und Wassers. Dieses Blut ist das Blut, das die Verlassenen rettet, und dieses Blut ist das Blut, das die Seelen, die fur das ewige Feuer bestimmt waren, rettet. Am Kreuz sagte Jesus, dass es vollbracht ist. (Joh 19,30) Das bedeutet, dass es voll bezahlt ist, namlich unsere Sunde und Erbsunde, die durch Adam auf die Welt kam. Damit wurde der perfekte Plan Gottes, die Menschheit durch Christus zu retten, vollbracht.
3.2. Der dreifache Segen Gottes
Durch die Wiedergutmachung Christi am Kreuz wurde die Menschheit nicht nur vom Fluch uber den Leib, die Umwelt und den Tod befreit, sondern sie empfing den Segen fur den Leib, die Seele und die Umwelt.
3.2.1. Der Segen fur den Geist
Jesus, der keine Sunden beging, starb fur uns am Kreuz, um unsere Sunden und unsere Schuld zu vergelten. Als Jesus am Kreuz sagte, dass es vollbracht ist, wurden unsere Sunden von gestern, heute und morgen vergeben, als ob wir niemals Sunden begangen hatten. Wir bekamen das Recht, vor Gott zu bestehen. Die Feindschaft zwischen Gott und den Menschen ist aufgehoben und die Freundschaft wiederhergestellt. Um diese Freundschaft zu pflegen, soll sich jeder Glaubige an Gottes Wort halten, zu Gott beten und ihn durch den Gottesdienst dienen.
Und wenn wir an Jesus glauben, kommen der Heilige Geist und die Weisheit, welche Gott in Christus fur uns bereit halt, in unsere Herzen wie der Sonnenschein. So offenbart uns Gott durch seinen Geist die Tiefen der Gottheit. (2Kor 2,9-10) Wir konnen dadurch Gottes Willen erkennen.
3.2.2. Der Segen fur die Umwelt
Als Strafe wurde Adam vom Garten Eden vertrieben und musste dann hart arbeiten. Im Garten Eden fehlte ihm nichts. Danach war Gott fur lange Zeit zornig uber die Menschen und richtete sie. Aber Jesus kam in die Welt und wurde am Kreuz aufgehangt und von Gott verlassen, um dieses Verhaltnis zwischen Gott und den Menschen aufzuheben. (Mt 27,46)
In der Bibel steht von der Vergeltung unserer Erbsunde und deren Folge folgendes geschrieben: "Denn ihr wisset die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, da©¬, ob er wohl reich ist, ward er doch arm um euretwillen, auf da©¬ ihr durch seine Armut reich wurdet. " (2Kor 8,9) und fur den Fluch: Christus aber hat uns erlost von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch fur uns, denn es stehet geschrieben (5Mo 21,23): <
> Der Sohn Gottes, der die Quelle des Segens ist, trug den Fluch fur uns und vergoss sein Blut, um die Macht des Fluches zu zerstoren. Deshalb wenn jemand an Jesus glaubt, wird er von Dornen wie z. B. Hass, Unruhe, Nervositat, Furcht, Hoffnungslosigkeit, Verzagtheit, Tod und Schuldgefuhlen befreit. Dann wird unser Herz und Leben vom Frieden Gottes erfullt.
3.2.3. Der Segen fur den Leib
Der Tod fur den Leib, der durch Adams Sundenfall kam, wurde durch die Wiedergutmachung Jesu vernichtet. Deshalb durfen wir, so lange wir leben, die Heilung der Krankheiten und unseres Korpers konsequenz in Anspruch nehmen. Ausserdem konnen wir unsere Schwachheiten und den Tod uberwinden und ewig leben, weil Jesus den Tod besiegt hat und vom Tod auferstanden ist. Jeder, der Jesus als Erretter angenommen hat, d.h., in dem der Geist Jesu wohnt, hat den Samen des Lebens, der zur Auferstehung fuhrt. (2Kor 15,42-45) Deshalb werden die Glaubigen nicht verwest bleiben, wenn sie sterben. Der Herr kommt mit befehlendem Wort, mit der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes. Dann werden die Toten zuerst auferstehen und danach werden die lebendig Ubriggebliebenen mit den Auferstandenen in den Wolken dem Herrn entgegen in die Luft entruckt werden. Sie werden bei dem Herrn sein allezeit. (1Thess 4,16-17)
3.3. Zum Verstandnis des Verses 2 aus dem 3. Johannesbrief
Der Vers 2 aus dem 3. Johannesbrief ist die wunderbare Offenbarung Gottes von dem dreifachen Segen.
"Mein Lieber, ich wunsche, dass dir¡¯s in allen Stucken wohlergehe und du gesund seiest, so wie es deiner Seele wohlergeht."
Der dreifache Segen Gottes ist eine pastorale Werttheorie, d.h., wir wunschen den Liebenden, dass es ihnen in allen Stucken wohlergehe und sie gesund seien, so wie es ihrer Seele wohlergeht.
3.3.1. "Mein Lieber"
Der Apostel Johannes nannte die Nachfolger Jesu, fur die Jesus starb, ¡°meine Lieben¡°. Wir sind nicht Gehasste, sondern die in Christus auserwahlten Geliebten. Ist Christus jemandem personlich begegnet, und hat dieser Christus personlich angenommen, so ist er ein von Gott geliebtes Kind und wird an Leib, Seele und Geist gesegnet.
3.3.2. "so wie es deiner Seele wohlergeht"
Da die Wurzel unseres Daseins und Lebens in unserer Seele liegt, muss es als erstes unserer Seele gutgehen. Danach andert sich unsere Personlichkeit.
Gottes Wort sagt, wenn wir nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit trachten, wird uns alles als Segen zufallen. Aber viele sehen die Umstande ihres Lebens und beten fur die Losung ihres Problems, bevor sie Gottes Willen suchen und danach streben, wenn sie zum Glauben kommen. Gott kann nicht wirken, wenn die Reihenfolge verkehrt ist. Wonach trachten wir als erstes? Danach mussen wir uns richten.
In der Mitte unseres Lebens ist der Platz Gottes. Gott zu dienen, geht dem Leben auf der irdischen Welt vor. Leider gibt es zu viele Glaubige, die andersherum denken. Damit legen sie sich selbst Stolpersteine in ihr Leben. Sie schreien zu Gott und bekommen keine Antwort, wenn Not und Prufung dadurch auftreten. Deshalb mussen wir darauf acht geben, dass es unserer Seele gutgeht.
3.3.3. "dass dir¡¯s in allen Stucken wohlergehe"
Hier bedeutet "in allen Stucken" all die Muhe und unser Tun, die wir fur eine bessere Lebensumgebung, bessere Lebensbedingungen und einen besseren Lebenszustand investieren, welche unseren Lebensstandard ausmachen. Also der Wunsch nach Wohlergehen in allen Stucken bedeutet, dass die Muhe und unser Tun auch erfolgreiche Resultate fur unsere korperlichen Belange haben, so wie es unserer Seele wohlergeht. Wenn jemand den Wunsch nach Wohlergehen in allen Bereichen hegt, ist er in jedem Bereich aufrichtig und ehrlich, betet auch fur den Segen Gottes und ist bereit, was er von Gott empfangen hat Gott mit Dank zuruckzugeben und mit anderen zu teilen.
Wenn Gott uns segnet, geht es unserer Seele und ebenfalls allen drei Bereichen wohl. Wenn wir daran glauben und dafur beten, wird der Segen in unserem Leben sichtbar werden.
3.3.4. "und du gesund seiest"
Kein Mensch wunscht sich, krank zu werden. Krankheiten bedeuten grundsatzlich Leid in unserem Leben. Durch sie kann auch jemand sterben. Aber Krankheiten kann man nicht aus der Welt schaffen, und jeder kann krank werden. Deshalb ist es wichtig, dass wir fur eine gute Gesundheit und Heilung beten, falls jemand krank ist.
Jesus verbrachte die meiste Zeit damit, Menschen zu heilen, wahrend er in der Offentlichkeit seine Werke tat. Er befahl auch seinen Jungern, dass sie Kranke heilen sollten, wenn sie das Evangelium verkundigten. Vor seiner Himmelfahrt sagte er den Jungern folgendes: Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: in meinem Namen werden sie bose Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen vertreiben, und wenn sie etwas Todliches trinken, wird¡¯s ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hande legen, so wird¡¯s besser mit ihnen werden. (Mk 16,17-18)
Jesus ist der grosse Arzt. Wenn wir glauben, dass er unsere Krankheiten am Kreuz getragen hat, und fur Heilung beten, ist er treu und heilt uns.
Naturlich glauben wir, dass Gott uns nicht nur durch Jesus heilt, sondern er auch den Menschen diese Gabe gibt und durch arztliche Behandlung wirkt.
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