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2. Dreifache Strafe und dreifacher Segen
Der Tod des Geistes, (1Mo 2,16-17) des Leibes (1Mo 3,19) und der Fluch der Umwelt (1Mo 3,17-18) sind die dreifache Strafe; und der dreifache Segen sind die Errettung durch die Gnade Christi, die Heilung (Jes 53,4: 1Kor 15,42-45) und die Veranderung des sozialen Umfeld. (Jes 53,5: 2Kor 8,9: Gal 3,13)

2.1. Der Tod des Geistes
"Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Baumen im Garten; aber von dem Baum des Erkenntnis des Guten und Bosen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm issest, musst du des Todes sterben!" (1Mo 2,16-17)

Als Adam und Eva die Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bosen assen, starb ihr Geist, so wie Gott sie vorgewarnt hatte. Das bedeutet, dass sie von Gott getrennt wurden. Vor dem Sundenfall verkehrten und redeten sie mit Gott von Angesicht zu Angesicht. Gott gab ihnen Weisheit und Urteilskraft. Nun waren sie auf sich selbst gestellt und mussten aus ihrer eigener Kraft leben. Sie wurden auch aus dem Garten Eden vertrieben. Der Tod des Geistes war die erste Konsequenz.

2.2. Der Fluch fur die Umwelt
"Und zum Manne sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen-, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Muhsal sollst du dich von ihm nahren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen." (1Mo 3,17-18)

Durch den Sundenfall von Adam und Eva wurde die Erde verflucht und tragt seitdem Dornen und Disteln, die sich weiter bis in unser heutiges Leben fortsetzen. Der Mensch grundet eine Familie, um glucklich zu leben. Aber dort wachsen auch Dornen und Disteln, die die Familie unglucklich machen. In der modernen Welt herrschen Angst und Furcht, Scheitern und Verzweiflung, Hass und Neid, die den Menschen ins Leid fuhren. Am Ende wartet der Tod auf die Menschen. Diese Dornen und Disteln wachsen auch in der Seele der Menschen. Die Menschen versuchen mit menschlichen Kenntnissen, Gesetzen und Regeln eine gluckliche Gesellschaft zu schaffen. Aber es gelingt ihnen nicht, die Dornen und Disteln zu beseitigen. Im Gegensatz zu fruher leben sie heute sicher im Wohlstand. Aber mit der Zeit wachsen Dornen und Disteln, und sie stechen und erdrucken die Menschen. Es ist fragwurdig, ob sie wirklich glucklich sein konnen.

2.3. Der Tod des Leibs
"Im Schwei©¬ deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden." (1Mo 3,19)

Als der Mensch geschaffen wurde, hatte er einen Korper, der ewig lebt. Er beging Sunde und Gott befahl, dass er zu Erde wurde, womit er geschaffen wurde. Zuruck zu Erde bedeutet Tod, und so kamen die Krankheiten zu den Menschen. Krankheiten sind der Anfang des Todes und Ursachen fur den Tod. Heute leiden Menschen an allen moglichen schrecklichen Krankheiten, und ihr Leben wird zerstort. Schlie©¬lich gehen sie dann zu Erde zuruck. Das ist das Ende fur jeden. Jeder muss einmal sterben. Da hilft auch die modernste Medizin nicht.