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Jeder Mensch wunscht sich ein gesegnetes, gluckliche Leben auf dieser Welt. Leider begann irgendwann unter den Christen der Glaube, dass sie in Armut leben und leiden und dies uberwinden sollen, weil sie eben glaubig sind. Es sei das heilige Leben der Christen. Einige Pastoren und Theologen kritisieren und verurteilen es, wenn Glaubige sich den Segen Gottes wunschen. Es sei Schamanismus. Aber unser Vater im Himmel, der das ganze Universum geschaffen hat, mochte, dass seine Kinder in seinem Segen ein reiches Leben fuhren.

1. Die Bestimmung des Segens aus der Bibel
Der Segen Gottes in Alten Testament zeigt sich auf vielerlei verschiedene Art und Weise. Als erstes steht die Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsfahigkeit (1 Mo 1.22, 28) und danach der Reichtum (1 Mo 13,2: 24,35). Gottes Volk sollte die Tore seiner Feinde besitzen und die Feinde sollten ihm zu Fussen fallen. (1 Mo 24,60: 27,29) Die Feinde waren unterworfen. Gottes Volk hatte den Sieg. (4. Mo 24,17-19) Gott hatte das Herz seines Volkes mit Weisheit erfullt. (2.Mo 35,35) Gott gab Salomo sehr grosse Weisheit. (2 Ko 5,9) Der Mann Gabriel verhalf Daniel auch zum rechten Verstandnis, als Daniel zu Gott betete. (Dan 9,22) Der Segen Gottes beschrankte sich nicht nur auf die geistliche Welt, sondern auch auf das Wohlergehen des Leibes. Grundsatzlich ist der Segen Gottes im Neuem Testament nicht anders als im Alten. Im neuen Testament kam der Segen Gottes durch Jesus Christus zu uns, und es wurde der geistliche Segen mehr betont als der Leibliche.

2. Das richtige Verstandnis zur Welt der Materie
2.1. Gott schuf zuerst die materielle Welt
Der Segen Gottes fing bei der Schopfung an. Gott schuf zuerst die materielle Welt, bevor er den Menschen schuf. Nachdem er die materielle Welt schuf, schuf er die Menschen zu seinem Bilde als Mann und Frau und segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und fullt die Erde und machet sie euch untertan und herrschet uber die Fische im Meer und uber die Vogel unter dem Himmel und uber das Vieh und uber alles Getier, das auf Erden kriecht. (1 Mo. 1,28) Ausserdem gab er ihnen auf der ganzen Erde alle Pflanzen und alle Baume mit Fruchten, die Samen bringen, zur Speise. Am ersten Tag, nachdem der Mensch geschaffen wurde, ruhte der Herr. Dies bedeutet, dass dem Menschen erlaubt war, mit Gott in der von Gott geschaffenen Welt zu ruhen und sie zu geniessen. Gott wollte das.

2.2. Der verloren gegangene Segen Gottes.
Die Welt, in der nichts fehlte, ging zugrunde, weil Adam und Eva Gott gegenuber ungehorsam waren. Gott erlaubte ihnen alles zu nehmen ausser der Frucht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bosen. (1 Mo 2,17) Die Frucht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bosen bedeutet die Souveranitat des Herrn. Gott war der Schopfer und der Mensch sein Geschopf. Deshalb mussten sich die Menschen Gott unterordnen. Um den Menschen diese Tatsache deutlich zu machen, liess Gott den Baum dort. Damit zeigte er, dass die materielle Welt unter seiner Macht stand. Da kam der Teufel und versuchte bei Adam und Eva, durch sie die Souveranitat Gottes herauszufordern. (1 Mo 3,6) Sie widerstanden der Verfuhrung des Teufels nicht und assen die Frucht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bosen. Sie begingen Sunden. (1 Mo 3,6) Dadurch ging die Ordnung des Universums zugrunde, und Gottes Urteil und Fluch uber die Menschen begann. Die Menschen wurden aus dem Garten Eden vertrieben. Der Fluch Gottes uber die Menschen waren die muhselige Schwangerschaft der Frauen, die harte Arbeit, wie Adam im Schweisse seines Angesichtes sein Brot ass, bis er wieder zu Erde wurde, wovon er kam und zuruckkehrte. Aber ein solches Leben war nicht das Leben, welches Gott den Menschen geben wollte.

3. Die Suhne und der Segen des Kreuzes
3.1. Die Armut Jesu Christi und unser Reichtum
"Denn ihr wisset die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass, ob er wohl reich ist, wird er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich wurdet." (2 Kor 8,9)
Im Wort steht deutlich der Grund, warum Jesus arm in dieser Welt war. Er war arm, damit wir durch seine Armut reich werden konnen. Wir sind durch Christus nicht nur von unseren Sunden befreit, sondern auch von der Armut. Wenn wir dieses Recht nicht in Anspruch nehmen, verneinen wir, dass Christus um unseretwillen arm war. Dieses Recht in Anspruch zu nehmen und zu geniessen, und diesen Segen mit anderen zu teilen, ist der Wille Gottes in der Bibel. Damit geben wir Christus die Ehre.

3.2. Der Fluch, den Christus auf sich nahm und der Segen fur uns
"Christus aber hat uns erlost vom dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch fur uns, denn es steht geschrieben(5 Mo 21,23): < >," (Gal 3,13)
Christus vergalt uns nicht nur die Armut, sondern auch den Fluch des Gesetzes. Am Kreuz geschah es, dass der Fluch des Gesetzes, der durch den Abfall von Adam auf uns kam, auf Christus gelegt wurde. Das Wort sagt, dass damit der Segen Abrahams zu den Heiden durch Christus kame. (Gal 3,14) Wer an Christus glaubt, ist vom Fluch befreit und soll den Segen Abrahams empfangen. Mochte jemand Christus die Ehre erweisen, empfangt er den Segen Gottes. Das ist die Lehre des Wortes und der Wille Christi.

3.3. Der Segen der Wiedergutmachung
Gott versprach den Glaubigen nicht automatisch Reichtum. Aber er versprach ein Leben, in dem ihm nichts mangelt. (Ps 23,1) Er lehrte auch die Menschen durch das Vaterunser, dass sie fur das tagliche Brot beten sollten. (Mt 6,11) Im Brief nach Philipper von Paulus steht auch folgendes: "Mein Gott aber wird ausfullen all euren Mangel nach seinem Reichtum in der Herrlichkeit in Christus Jesus." (Phil 4,19) In der Apostelgeschichte (20,35) steht auch, dass geben seliger als nehmen ist. Grundsatzlich soll das Leben eines Christen ein Leben des Teilens sein, in dem er mit anderen Liebe, Hoffnung, Gebet und materielle Dinge teilt. Das ist das Leben eines Christen, dem alles vergolten wurde.

4. Der biblische Segen und der weltliche Segen
4.1. Vergleich der beiden Formen von Segen
4.1.1. Die Ahnlichkeit beider Formen von Segen
Wenn von Gluck oder Segen die Rede ist, sind allgemein materielle Dingen gemeint. Dazu gehoren eine zahlreiche Nachkommenschaft, die Vermehrung von Vieh, reiche Ernten, der Uberfluss an Gutem. Der besondere Segen Gottes, den er den Israeliten versprochen hatte, war die zahlreiche Nachkommenschaft. Gott versprach ihnen ausserdem den Schutz vor Krankheiten und Feinden. (5 Mo 28,1-14) In Schamanismus wurde ebenfalls der materielle Segen betont. Wenn ein Dorf oder eine Person eine schamanistische Zeremonie veranstaltet, aussern sie damit der Wunsch nach materiellem Segen. Im Schamanismus spielt der Geist, der bei einer Familie wohnen wurde und sie schutzen wurde, eine sehr wichtige Rolle und ist meistens das Subjekt der ganzen Zeremonie. Seine Aufgabe sei die Gewahrleistung materieller Dinge und der Sicherheit der Familie. Dies sind die Ahnlichkeiten der beiden Formen von Segen.

4.1.2. Der Unterschied beider Formen von Segen
4.1.2.1. Die Existenz der Rettung
Der entscheidende Unterschied der beiden Formen von Segen ist, ob darin das Geschenk der Rettung vorhanden ist. Im schamanistischen Glauben ist der Segen keine Voraussetzung der Rettung. Dort ist keine Rettung vorhanden. Im christlichen Glauben dagegen ist die Rettung vorausgesetzt, und der Segen ist die Folgeerscheinung der Rettung. In anderem Glauben, worin man nur unbestimmt nach dem Segen materieller Dinge strebt, gibt es keine Suhne und keine Vergebung der Sunden.

4.1.2.2. Der Wunsch nach Segen zum Eigennutz und in Christus
Im schamanistischen Glauben ist die Rettung nicht vorausgesetzt und basiert weder auf der Ewigkeit noch auf Ehtik. Deshalb beschrankt sich der Wunsch nach Segen auf das heute und auf die irdische Welt. Dagegen basiert der Wunsch nach dem Segen Gottes auf christlicher Ehtik und Moral. Die Bergpredigt von Jesus macht uns dies deutlich. (Mt Kap. 5-7) Wahrend der Zeit der Martyrien in den ersten Gemeinden strebten die Christen trotz der Verfolgung mehr nach dem Wort und der Lehre Jesu Christi als nach Reichtum und Pracht auf dieser Welt. Sie gaben den Nachfolgern Jesu Wort und Lehre weiter.

Die Christen wunschen sich nicht einfach den Segen fur Reichtum, Pracht, langem Leben und Gesundheit. Sie streben mit dem Segen, den sie von Gott durch Christus empfangen haben, nach einem Leben, in dem sie Salz und Licht fur diese Welt sein konnen. Sie hoffen auf die Auferstehung und das ewige Leben.

4.1.2.3. Der Segen des Zufalls und der Segen, welchen Gott versprach
Bei dem schamanistischen Glauben fehlen Ehtik und Moral, und die Hoffnung auf Gluck und Segen basiert auf Zufall. Sie glauben, dass Segen oder Fluch von den Launen der Geister abhangt. Deshalb geben sie sich viel Muhe, die Geister nicht zu argern. Passiert Ungluck im Haus, dann versuchen sie mit allen Mitteln die Geister zu besanftigen, damit sie doch zum Schluss gesegnet werden. Es gibt keine Begrundung und keine Regel gesegnet zu werden. Die meisten denken, alles sei Schicksal und beklagen sich daruber.

Aber dagegen basiert der Segen im christlichen Glaube auf die Versprechen Gottes. Gott segnet die Menschen, die durch Christus von dem Fluch des Gesetzes erlost sind. (Gal 3,13-14) Sie empfangen den Segen Gottes durch Gehorsamkeit und Glaube an Gott.

4.1.2.4. Der Unterschied der beiden Formen von Segen
In manchen Religionen werden regelma©¬ig bestimmte Bann- und Zauberspruche wiederholt, wenn die Schamanen die Geister rufen. Die Schamanen sind Vermittler zwischen Menschen und Geistern, welche aus der ubernaturlichen Welt auf die Bann -und Zauberspruche antworten und kommen sollen. Die Schamanen vermitteln, dass die Geister die Menschen, die sie gerufen haben, segnen.

Der Segen Gottes ist die Folgeerscheinung des Glaubens an Gott. Die Menschen konnen den Segen nicht durch Bann -und Zauberspruche empfangen. Sie konnen Gott auch nicht rufen, wann und wie auch immmer sie wollen. Gottes Segen konnen sie nur empfangen, wenn sie Gottes Wort halten und danach leben und Gottes Wille tun.

4.2. Der Segen Gottes aus der Bibel
Wenn Christen sagen, dass sie Gottes Segen empfangen haben, kann dies viele verschiedene Bedeutungen beinhalten und sich auf vielerlei verschiedener Art und Weise zeigen. Es gibt geistlichen Segen, d.h., dass die Glaubigen durch Christus Kinder Gottes geworden sind. Es gibt auch materiellen Segen. Die Bibel lehrt uns, dass Weisheit und Friede in unserem Herzen und Leben, sogar Leiden in unserem Leben Segen Gottes sein und werden konnen. (Ps 119,71) Gottes Wort lehrt uns auch, dass wir den Segen zur Ehre Gottes mit anderen teilen sollen. Hat jemand Gottes Segen empfangen, hat er Verantwortungen zu tragen und seinen Pflichten nachzugehen.

Der wahre Segen kommt von Gott. Er ist die Wurzel des Segens und die Quelle des Leben. Es ist biblisch, dass wir uns nach dem Segen Gottes sehnen und den von ihm empfangenen Segen auch geniessen. Das mussen wir. Das Problem besteht nur darin, worauf wir unsere Prioritaten setzen und wie wir mit dem Segen umgehen.

Die Gemeinde Gottes ist verpflichtet, den Segen Gottes richtig zu verstehen, daruber zu lehren und das Evangelium des Segens weiterzugeben.