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In Matthausevangelium 4, 23 steht, dass Jesus im ganzen gallilaischen Land umher ging, das Evangelium von dem Reich in ihren Synagogen lehrte, predigte und alle Krankheit und alle Gebrechen im Volk heilte. Die Heilung war einer der wichtigste Werke von ihm und ist ein grosser Segen Gottes fur die Menschen.
1. Der Ursprung der Krankheit
Die drei Grunde, wodurch Krankheit auf die Welt kam, waren der Teufel, die Sunde und das Gericht. Der Teufel verfuhrte die ersten Menschen, und sie versundigten sich vor Gott und wurden verurteilt. Dadurch kam Krankheit auf die Welt.
1.1. Der Teufel
Wo der Teufel ist, gibt es Sunden, und wo es Sunden gibt, da ist der Teufel. Der Teufel verfuhrt die Menschen, damit sie Gott verraten und sich vor Gott versundigen. Durch ihn kommt Krankheit uber die Menschen. Er kommt, um die Menschen zu stehlen, sie zu wurgen und umzubringen. (Joh 10,10)
1.2. Die Sunde
Vor dem Sundenfall von Adam und Eva existierte keine Krankheit und kein Tod. Durch den einen Menschen Adam ist die Sunde in die Welt gekommen und der Tod durch die Sunde. Der Tod ist zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesundigt haben (Rom 5,12). Seit dieser Zeit hat der Tod die Macht uber die Menschen und totet den Leib der Menschen.
1.3. Der Fluch Gottes
Nicht nur durch den Teufel oder die Sunde der Menschen, sondern auch durch den Fluch uber die Sunden kommt die Krankheit auf die Menschen. Wenn jemand das Gesetz Gottes bricht, ermahnt die Bibel, dass Gott ihn und seine Nachkommen mit gross anhaltenden Plagen und Krankheiten schlagen wird. (5 Mo 28,58-62) Zu viel Arbeit, zu viel Essen oder die Fuhrung eines unkontrollierten Lebens sind kein richtiger Umgang mit dem Korper, der von Gott geschaffen wurde. Gott zuchtigt auch (Hebr 12,6-11). Wenn jemand unwurdig am Abendmahl teilnimmt, ist er schuldig an dem Leib und Blut des Herrn (1 Kor 11,27-30); ebenso wenn jemand sich gegen eine Person stellt, die Gott auserwahlt und beauftragt hat, so wie beispielsweise Mose (4 Mo Kap. 12).
2. Jesus Christus trug unsere Krankheit
2.1. Die Abbildung im alten Testament
Das Alte Testament berichtet in unterschiedlichen Bildern von Jesus Christus, der Krankheiten der Meschen tragen wird. Die wichtigsten Bilder sind das Lamm fur die Passahfeier, das Holz, durch welches das bittere Wasser in Mara suss wurde und die eherne Schlange von Mose.
2.1.1. Das Lamm fur die Passahfeier
2 Mose Kap. 12 und 4. Mose Kap. 9 berichten von dem Lamm fur die Passahfeier. Das Lamm ist das Symbolbild Christi Jesu, der fur die Sunden der Menschen sterben wird. Die Israeliten assen das Lammfleisch der Passahfeier, um sich zu kraftigen, bevor sie in die Wuste loszogen. Das deutet an, dass Jesus, der am Kreuz starb, die Kraft der Heilung und die Quelle der Kraft ist.
2.1.2. Das Holz, durch welches das bittere Wasser suss wurde
2 Mose Kap. 15 berichtet uns von dem Wunder Gottes in Mara, das die Israeliten erlebten, nachdem sie das rote Meer durchquerten. Auf dem Weg bekamen sie drei Tage lang kein Wasser und waren sehr durstig. In Mara fanden sie Wasser. Aber das Wasser war so bitter, dass sie nicht davon trinken konnten. Nach der Anweisung Gottes warfen sie das Holz ins Wasser, und das Wasser wurde suss und trinkbar.
Das bittere Wasser in Mara bedeutet Leid und Krankheit an Leib, Seele und Geist; das Holz, das in das Wasser geworfen wurde, das Kreuz Jesu Christi. Dort versprach Gott den Israeliten, dass er ihnen keine Krankheiten auferlegen wurde, wenn sie Gottes Gebote hielten. Er bezeichnete sich als Arzt. (2 Mo 15, 25-26)
2.1.3. Die eherne Schlange von Mose
Als die Israeliten auf dem Weg von dem Berg Hor in Richtung des Schilfmeeres waren, wurden sie verdrossen. Sie redeten wider Gott und Mose, und der Herr sandte feurige Schlangen unter das Volk. Diese bissen das Volk und viele starben. Da bat Mose fur das Volk, und Gott sprach zu Mose, dass er eine eherne Schlange machen und sie an einer Stange hoch aufrichten sollte. Das Volk sah sie an und wurde gerettet. (4 Mo 21,4-9)
Hier versinnbildlichen die feurigen Schlangen den Teufel und die eherne Schlange, die an einer Stange hoch erhoht war, Jesus, der am Kreuz erhoht wurde. (Joh 3,14) Wenn jemand an den erhohten Jesus glaubt, wird er gerettet, sowie die Israeliten durch den Anblick der ehernen Schlange.
2.2. Jesus Christus trug unsere Krankheit
Die Vergebung der Sunde und die Heilung der Krankheit waren die wichtigsten Dienste Jesu Christi. Als er Kranke heilte, trennte er die Heilung von Sunde und Krankheit nicht. Er bewies sogar, dass ihm die Vollmacht der Sundenvergebung gegeben wurde (Mk 2,9-10), und er machte alle gesund, die vom Teufel uberwaltigt waren. (Apg 10,38) Die Sundenvergebung bedeutet nicht nur Befreiung der Krankheit, sondern auch Befreiung der Gefangenschaft vom Teufel. Es bedeutet wiederum, dass die Vergebung der Sunde und die Heilung der Krankheit daraus resultieren, da©¬ Jesus uns vom dem Fluch des Gesetzes befreit hat, denn die Krankheit kam durch den Sundenfall auf die Welt. (Gal 3,13)
Mu©¬te Jesus noch zusatzlich gepeitscht werden, als er fur den Tod am Kreuz bestimmt war? Die Bibel erklart uns, dass er gepeitscht wurde, um unsere Krankheiten zu tragen und unsere Schmerzen auf sich zu laden. (Jes 53,4) Jesus selbst trug unsere Sunde an seinem Leib auf das Holz hinauf, auf dass wir, der Sunde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch seines Wunden sind wir heil geworden. (2 Petr 2,24)
2.3. Die Kraft der Auferstehung
Jesus Christus heilt uns durch die Kraft der Auferstehung. Wenn jemand von der Krankheit geheilt ist, ist er gesund. Aber wenn jemand vom Tod zum Leben gerufen worden ist, ist er auferstanden. Deshalb ist die Auferstehung Jesu die Quelle der Kraft und die Vollendung der Heilung. Ist jemand in Christus, der durch den Geist der Auferstehung auferstanden ist, so ist er geheilt und bekommt immer neue Kraft von ihm.
Christus zerstorte die Werke des Teufels (1 Joh 3,8) und erloste uns durch seinen Tod (Hebr. 9,15) von dem Fluch des Gesetzes. (Gal 3,13) Wir sind befreit vom Teufel, der die Krankheit verursacht, von der Sunde und von dem Fluch.
In Matthaus Kap. 15 rief Jesus seine Junger zu sich und gab ihnen Vollmacht uber die unsauberen Geister, die sie austrieben und uber alle Krankheit und Gebrechen, die sie heilten. Es ist der Befehl Gottes an uns, diesen Dienst fortzusetzen.
3. Die Bedingung fur Heilung
3.1. Das Gebet
Die Bibel enthalte verschiedenen Stellen, wo Menschen durch das Gebet geheilt wurden. Im Jakobusbrief steht folgendes: "Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Altesten der Gemeinde, dass sie uber ihn beten und ihn salben mit Ol in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herrr wird ihn aufrichten; und wenn er hat Sunden getan, wird ihm vergeben werden." (5,14-15)
Gott kann alle Krankheit aufheben und die Kranken heilen. Deshalb muss sich jeder prufen, ob er nicht wider Gott war oder Sunden beging. Danach muss er Gott von ganzen Herzen bitten, dass Gott ihn heilt. Es kann nur derjenige Heilung Gottes erleben, der mit Geduld ohne in Zweifel betet.
3.2. Der Glaube
Heilung geschieht durch eigenen Glauben oder durch Glauben von anderen.
"Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: ?Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und dir Frau ward gesund zu derselben Stunde."
(Mt 9,22)
Die Frau wurde durch ihren eigenen Glaube geheilt. Es gibt auch Beispiele in der Bibel, wo jemand durch den Glauben eines anderen geheilt wurde.
"Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht ward gesund zu derselben Stunde." (Mt 8,13)
Heilung geschieht unabhangig von Erkenntnis oder Gefuhl, sondern nur durch den Glauben, dass Gott heilen kann und will.
3.3. Das Halten des Gebots
Gott versprach, dass er keine Krankheiten auferlegen wird, wenn wir Gottes Gebote halten.
"und sprach: Wirst du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine Krankheiten auferlegen, die ich den Agyptern auferlegt habe; denn ich bin der Herr, dein Arzt." (2 Mo 15,26)
Aber Gott ermahnt auch, dass er mit Schrecken, Fieber und unheilbaren Krankheiten denjenigen heimsuchen wird, der seine Satzungen verachten und seine Rechte verwerfen wird. (3 Mo 26,14-16)
Das Wort halten und Gott gehorchen bedeutet Gott achten. Wenn wir Gott lieben, wandeln wir nach seinen Geboten. (2 Joh 6). Gottes Wort ist das Leben und heilsam fur den ganzen Leib. (Spr 4,20-22) Uns geht die Sonne der Gerechtigkeit auf und Heil unter unseren Flugeln. (Mal 3,20)
Alle Krankheiten waren Folge der Sunde, und Christus kam auf die Welt und litt und starb am Kreuz, um die Menschen von der Sunde zu erlosen. Er ging zum Vater und sandte den Heiligen Geist zu uns. Durch ihn rettet er uns von unseren Sunden und Krankheiten und hilft unserer Schwache.
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