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Menschen, die neugeboren sind, mussen mit dem Heiligen Geist getauft und erfullt werden. Nur wenn Christen mit dem Heiligen Geist erfullt sind, haben sie die Kraft Gottes und verkundigen das Evangelium. Ausserdem ist der Geist Gottes heilig und leitet Christen zur Heiligung. Mit ihm wandeln sie auf dem Weg der Heiligung und konnen die Welt und die Macht der Sunde uberwinden

1. Die Gottlichkeit und Personlichkeit des Heilgen Geistes
1.1. Die Dreieinigkeit Gottes
Der Heilige Geist ist das dritte Wesen Gottes neben Gott, dem Vater und Jesus Christus. In der Bibel steht klar, dass der Heilige Geist Gott ist. Als Ananias und Saphira in der ersten Gemeinde den Erlos vom Verkauf ihres Ackers brachten und versuchten, die Apostel dabei zu betrugen, da sagte Paulus, dass sie den Heiligen Geist und somit auch Gott betrogen hatten. Diese Stelle zeigt, dass der Heilige Geist gleich Gott ist. (Apg 5,3-4) Auch im Matthausevangelium 28,19-20 stellte sich Jesus mit Gott und dem Heiligen Geist gleich und bezeugte so, dass der Heilige Geist mit dem Vater und dem Sohn alle Gewalt im Himmel und auf Erden hat.

Die Bibel beweist, dass der Heilige Geist die gleiche Wesensheit Gottes besitzt; und zwar die Ewigkeit Gottes (Hebr 9,14), die Kraft des Hochsten (Lk1,35), die Tiefen der Gottheit (1 Kor 2,10) und die Allgegenwart der Gottheit. (Ps. 139,7-8)

1.2. Der Heilige Geist hat Personlichkeit
Unsere Erkenntnis, dass der Heiliger Geist eine Personlichkeit ist, ist ein wesentliches Element unseres Glaubensleben und ubt einen starken Einfluss darauf aus. Wenn wir den heiligen Geist anerkennen und in uns aufnehmen, arbeitet er in uns. Er fordert eine intensivere Tiefe unseres Glaubenslebens, so da©¬ wir in der Kraft Gottes leben und Fruchte tragen.

Hier sind die Auswirkung des Heiligen Geistes: 1. Wir dienen dem Heiligen Geist. 2. Wir ordnen uns dem Heiligen Geist unter, damit er uns als Gottes Werkzeug benutzen kann. 3. Wir suchen die Hilfe des Heiligen Geistes.

Wie wir wissen, muss eine Peron Personlichkeit haben, um eine Person zu sein. Zu der Personlichkeit gehoren der Verstand, Gefuhle und die Willenskraft. Nach der Bibel ist der Heilige Geist der Geist des Sinnes (Rom 8,27: 2 Kor 2,10), hat Gefuhle (Rom 5,5: 8,27: Eph 4,30) und Willenskraft. (Apg 16,6-7: 1 Kor 12.11) Deshalb ist der Heilige Geist keine Unpersonlichkeit sowie Macht oder Kraft, sondern eine Peron, die Personlichkeit hat. Der Heiliger Geist ist unser personlicher Gott und auch der Troster, um den Jesus bei Gott fur unser Glaubensleben bat. (Joh 14,16-17)

2. Das Werk des Heiligen Geistes
2.1. Sein Werk an Unglaubigen
Jesus sagte, wenn der Heiliger Geist kommt, dass er der Welt die Augen uber die Sunde, uber die Gerechtigkeit und uber das Gericht auftun wird. (Joh 16,8-11). Er tadelte die Menschen, die nicht an ihn glauben und in Feisches Lust, der Augen Lust verfallen sind und hoffartiges Leben fuhren. (1 Joh 2.16) Es gibt auch Menschen, die durch ihr Tun gerecht zu werden versuchen. Der Heilige Geist hilft den Menschen zu erkennen, dass sie nur durch den Glauben an Jesus gerecht werden und vor Gott treten konnen. Er ermahnt auch die Menschen, die dem Fursten dieser Welt folgen, dass sie vor Gericht nicht bestehen und fordert zur Busse auf, damit sie mit der Hoffnung auf das ewige Leben hin leben.

2.2. Sein Werk an Glaubigen
Der Heilige Geist ruft die Sunder und leitet sie zur Busse und zur Wiedergeburt als Gottes Kinder. Danach nimmt er Wohnung in ihnen. Er lehrt (Joh 14,26), fuhrt (Rom 8,14) und vertritt uns vor Gott im Gebet mit unaussprechlichem Seufzen. (Rom 8,26) Die Glaubigen werden mit dem Heiligen Geist versiegelt (Eph 1,13-14: 2 Tim 2,19) und ausgesandt. (Apg 13.4: 16,6-7: 1 Kor 12,11) Gott gibt den Heiligen Geist in die Herzen der Glaubigen als Unterpfand (2 Kor 1,22: Eph 1,14), und der Geist kommt auf die Glaubigen, tauft und erfullt sie mit seiner Kraft. (Lk 24,49: Apg 2,1-4: 2Kor 1,21) Der Geist selbst bestatigt dem Geist der Glaubigen, dass sie Gottes Kinder sind und er sie mit Jesus erwecken wird (Rom 8,11: Gal 4,6).

3. Die Wiedergeburt und die Taufe mit dem Heiligen Geist
Die Wiedergeburt und die Taufe mit dem Heiligen Geistes sind zwei verschiedene Ereignisse. Obwohl die beiden Ereignisse gleichzeitig oder aber mit zeitlichem Abstand auftreten, sind sie trotzdem zwei verschiedene Ereignisse. In der Bibel gibt es Beispiele, in denen Glaubige nicht mit dem Heiligen Geist getauft worden waren, obwohl sie wiedergeboren waren. Die Junger waren von Jesus auserwahlt, glaubten, dass Jesus der Sohn Gottes war und gehorchten ihm. Sie waren wiedergeboren und hatten ewiges Leben. Jesus sprach zu ihnen, dass sie alle rein seien, ausser einem, Judas Ischarioth. (Joh 13,10) Trotzdem sagte er den Jungern folgendes: "Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheissung des Vaters, welche ihr, so sprach er, gehort habt von mir; denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen." (Apg 1,4-5)

Nach Apostelgeschichte 8,5-13 kam Philippus hinab in die Hauptstadt Samariens und predigte ihnen von Christus. Das Volk offnete sich einmutig fur das, was Philippus sagte, als sie horten und sahen, was fur Zeichen er tat. Denn die unreinen Geister fuhren aus vielen Besessenen mit grossem Geschrei aus. Da glaubten sie den Predigten des Philippus uber das Reich Gottes und uber den Namen Jesu Christi , und es liessen sich viele taufen. Erst in den Versen 14 bis 17 steht, dass sie den Heiligen Geist empfingen, als Petrus und Johannes zu ihnen kamen und die Hande auf sie legten, um fur das Empfangen des Heiligen Geist zu bitten.

Paulus fragte auch in der Gemeinde in Ephesus, ob sie den Heiligen Geist empfangen hatten, als sie glaubig wurden. Die Bibel macht uns damit deutlich, dass die Wiedergeburt und die Taufe des Heiligen Geistes zwei verschiedene Ereignisse sind.

4. Die Taufe und die Erfullung mit dem Heiligen Geistes
4.1. Die Taufe mit dem Heiligen Geistes
Die Taufe des Heiligen Geistes ist der Ausgangspunkt fur die, die sich fur die Ausbreitung des Reich Gottes einsetzen und ein siegreiches Leben fuhren mochten. Es gibt verschiedene Zeichen, wonach jemand mit dem Heiligen Geist erfullt ist. Das ausserlich am meisten sichtbare Zeichen ist die Zungenrede.

Die Apostelgeschichte erwahnt viermal von den Ereignissen, nachdem die Menschen mit dem Heiligen Geist erfullt waren. (Apg 2,1-4: 8,4-24: Kap.10: 19,1-7) Ausser in Samaria, in Kapitel 8, sprachen sie danach alle in Zungen. Dies bedeutet, dass die Zungenrede doch das am meisten offenbarte Zeichen war. Aber der feste Beweis der Taufe mit dem Heiligen Geistes ist die kraftvolle Verkundigung des Wortes. Sie konnten nicht daruber schweigen. (Apg 2,14-41)

Das Zeichen der Erfullung mit dem Heiligen Geist ist die Zungenrede oder die kraftvolle Verkundigung des Wortes. Der Heilige Geist schenkt allen, die die Taufe im Geist erlebt haben, Gewi©¬heit daruber. Danach soll jeder seine vom Heiligen Geist geschenkten Gaben (Charismen) herausfinden und sie fur das Weitergeben des Evangeliums und fur die Gemeindearbeit einsetzen. Die Gaben des Heiligen Geistes sind die Rede der Weisheit, die Rede der Erkenntnis, der Glaube, Heilung, die Kraft, Wunder zu tun, Weissagung, die Unterscheidung der Geister, die Zungenrede und die Auslegung der Zungenrede. (1 Kor 12,8-12)

Die Gaben wirken aber nicht ohne den Heiligen Geist, und Keiner kann die Gaben Gottes in Besitz nehmen. Sie werden erst sichtbar, wenn der Heilige Geist wirkt. (1 Kor 12,7) Deshalb durfen die Gaben nicht zum Eigennutz eingesetzt werden, sondern nach dem Willen Gottes zum Dienst in der Gemeinde.

Der Heilige Geist arbeitet auch im Herzen der Glaubigen, damit sie Jesus immer ahnlicher werden und die Fruchte des Geistes tragen. Jesus Christi Personlichkeit spiegelt sich in den Fruchten der Glaubigen wieder. Die Glaubigen sollen dem Ebenbild seines Sohnes gleich werden und werden in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist, verklart (Rom 8,29: 2 Kor 3,18). Im Johannesevangelium 15,16 steht, dass Jesus seine Junger erwahlt und gesetzt hat, damit sie hingehen und Frucht bringen.

4.2. Die Erfullung mit dem Heiligen Geist
Wenn die ausserlich sichtbaren Gaben und die inneren Fruchte gleichzeitig und voll und ganz sichtbar sind, bedeutet dies, dass die Glaubigen mit dem Heiligen Geist erfullt sind. Sie leben in Christus Jesus (Rom 6,11) und er in ihnen (Gal 2,20). Ihr Leib wird in den Leib Christi eingefugt, um den Willen Christi auszufuhren. In Ihrem Herzen lebt Jesus Christus und sie werden das Herz Jesu Christi. Ihr Wille ordnet sich unter den Willen Christi. Ihre ganze Personlichlichkeit und ihre Begabungen gehoren nicht mehr ihnen. Das Leben, das mit dem Heiligen Geistes erfullt ist, ist ein mit Freuden und Zuversicht erfulltes Leben (1 Thess 1,6-7; Hebr 11, 1-2) Denn Gott giesst seine Liebe in die herzen Herzen seiner Kinder durch den Heiligen Geist (Rom 5,5). Der Heilige Geist und das Wort sind das Leben und machen Gottes Kinder lebendig (Joh 6,63).Wenn sie auf Kranke Hande legen, wird es ihnen besser gehen (Mk 16,18). Sie sagen Gott dem Vater Dank allezeit fur alles (Eph 5,20) und der Friede Gottes bewahrt ihre Herzen und Sinne in Christus Jesus. (Phil 4,7) Sie sprechen in anderen Zungen (Apg 2,4) und erleben Wunder Gottes. (Mk 16,17-18) Ihnen wird die Nachkommenschaft wie Abraham versprochen. (Gal 5,22-23) Sie alle sind Zeugen Jesu Christi bis an das Ende der Erde. (Apg 1,8)